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01.04.2025

KI-Texte schreiben lassen – kostenlos und am Ende umsonst?

Chancen, Grenzen und klare Gedanken zur automatischen Textgenerierung

Ein Prompt, ein Klick, fertig ist der Text. Noch nie war es so einfach, Inhalte in Masse und Tempo zu produzieren – oft sogar kostenlos. Das klingt verlockend: für Sparfüchse, für überforderte Teams, für die To-do-gestresste Einzelperson.

Wenn die KI Texte schreibt – was mach ich dann hier?

Warum tippe ich diese Zeilen mit also selbst – mit organischen Fingern auf mechanischer Tastatur? Ein letztes Hurra, bevor ich meinen Kugelschreiber an den Nagel hänge? Oder da differenzierte Gedanken nicht von selbst entstehen. KI hat ihre Stärken, aber weiß nicht immer, wann sie sich besser zurücknimmt. Und weil jemand den Anfang machen muss – den Prompt.

Mensch und Maschine: Wer bringt was mit?

KI revolutioniert Content-Produktion – das ist keine Frage. Sie ist schnell, effizient und gut in der Masse. Aber ihr fehlt Intuition, Haltung sowie echtes Gespür für Tonlagen und Zielgruppen. Sie strukturiert, fasst zusammen, generiert. Aber sie fühlt nicht. Deshalb braucht sie jemanden, der lenkt – und manchmal stoppt.

Ein guter KI-Text beginnt mit einem richtig guten Prompt. Je präziser die Vorgabe, desto besser das Ergebnis. Tonalität, Zielgruppe, Intention – alles lässt sich mitgeben. Profis wissen, wie man das Maximum aus der Maschine rausholt – und wann es sich lohnt, nochmal von Hand nachzufeilen.

Beispiel: Zwei Prompts, zwei Sätze, zwei Welten

Technisch: „Die Nutzung von KI zur Texterstellung ermöglicht eine effiziente Automatisierung des Schreibprozesses durch fortschrittliche Algorithmen und maschinelles Lernen.“


Locker: „Mit der Hilfe von KI können Texte wie von Zauberhand entstehen, die kreative Gedanken in fließende Worte verwandeln.“

Beide richtig, beide funktional – aber nur einer berührt.

KI und SEO: gut gemeint ist nicht gleich gut platziert

KI kann Keywords einbauen – ob sie sinnvoll sind, steht auf einem anderen Blatt. Miese Formulierungen übernimmt sie bereitwillig, Relevanz bleibt oft auf der Strecke. Deshalb: Prompt klug setzen, aber bitte nachjustieren. Denn nicht alles, was algorithmisch klingt, rankt auch wirklich gut.

Kreativität? Noch hat der Mensch die Nase vorn

Alliteration, Wortwitz, Neologismen – da strauchelt die KI noch.
„Kreative KI-Kompositionen kreieren kunstvolle Konzepte und bieten neue Möglichkeiten “ – der KI-Output ist formal korrekt, aber die KI kapiert’s kaum, kombiniert kurzerhand Keywords, keine künstlerischen Konzepte; Weder Inspiration, noch Intuition, das nennt sich wohl KIdee.

Was lernen wir daraus?

KI ist keine Konkurrenz, sondern ein Sparringpartner. Sie kann Impulse geben, erste Entwürfe liefern, Content evaluieren. Aber sie braucht Führung. Gute Inhalte entstehen im Zusammenspiel – Mensch denkt, KI schreibt, Mensch prüft. Nur so entsteht Relevanz. 

KI – mächtig, aber nicht magisch

Vorteile:

  • Spart Zeit
  • Skaliert Inhalte
  • Unterstützt bei Routinen
  • Multilingual einsetzbar
  • Inspiration auf Knopfdruck

Nachteile:

  • Fehleranfällig
  • Keine echte Kreativität
  • Fehlende Nuancen
  • Eingeschränkte Haltung
  • Braucht Experten für Setup & Prompt

KI-Texte? Klar, aber mit Hirn.

Für Agenturen, Unternehmen und Einzelkämpfer gilt: KI ist gekommen, um zu bleiben. Aber gute Inhalte brauchen mehr als generierte Wörter – sie brauchen Richtung. Prompt, Review, Optimierung – das ist der Dreiklang erfolgreicher KI-Nutzung.

Und dafür braucht’s uns Menschen.
Danke an meine Co-Autoren, wie immer ein Vergnügen.

Ein Wort nach dem anderen ist ein Text; der richtige Text an passender Stelle, Kommunikation.

Christian Kielhorn Copywriter
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